Heilquelle – Natur als Massenidol [Überschrift und Motto für Kap. 8-14]

Es gießt die Himmelsklare

Aus ihrem Felsenhaus

Schon viele hundert Jahre

Nur Lieb’ und Segen aus.

 

Nie wird ihr Auge trübe,

Nie wird ihr Herze kalt,

Stets bleibt sie jung an Liebe,

Stets jung auch an Gestalt.

 

Die Nymphe ist’s – die helle,

Die sonnenwarme Flut,

Des Wildbads heil’ge Quelle,

Die tausend Wunder thut.

Justinus Kerner (1811)[1]


[1] J. Kerner [1811], 1985, S. XI.

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